WARUM WIR

DAS TUN

Wir wollen das Tabu brechen

und Änderungen bewirken.

Wir sind aktive Macher*innen und umsetzende Ermöglicher*innen. Wir sind keine Beratungstelle. Wir bilden weiter und qualifizieren Personen und Kollektive in gewaltfreier Kommunikation und wertschätzendem Verhalten.

Wir haben das Ziel, sexualisierte Gewalt öffentlich zu diskutieren, zu entstigmatisieren und zu enttabuisieren, für sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren und situative sowie präventive Selbstwirksamkeit zu ermöglichen.
Denn sexualisierte Gewalt geht uns alle an.

GEWALTPYRAMIDE

nach Pennsylvania Coalition against Rape

ÜBERALL IM ALLTAG FINDET SEXUALISIERTE GEWALT STATT

Unabhängig von Alter, Umfeld, Herkunft und Sozialstatus, Geschlecht,

Geschlechtszugehörigkeit oder -identität sowie sexueller Orientierung. Analog und digital.

Sexualisierte Gewalt ist ein Alltagsphänomen.

Eines, das gefährdet, verletzt und nachwirkt. Und daher nicht alltäglich sein sollte.

IN FAMILIEN UND BEKANNTENKREIS

Sexualisierte Gewalt in Familien oder im Bekannten- und Freundeskreis kommt in allen Gesellschaftsschichten vor und geschieht oft über Jahre.

IN KINDERGARTEN UND SCHULE

Sexualisierte Gewalt in Kindergarten und Schule sowie in Heimen äußert sich physisch und psychisch. Zwischen Kindern, zwischen Pädagog*innen und Kindern sowie zwischen Fremden und Kindern oder Pädagog*innen.

IN AUSBILDUNG UND STUDIUM

Sexualisierte Gewalt in Ausbildung und Studium stellt durch Abhängigkeitsverhältnisse und hierarchischen Gefälle ein unterschätztes und tabuisiertes Problem dar. 

IN UNTERNEHMEN UND ORGANISATIONEN

Sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz ist geprägt durch die eingeschränkte Möglichkeit, sich konkreten Situationen zu entziehen. Ebenso wie durch die Pflicht für Prävention und Opferhilfe.

IN SOZIALEN NETZWERKEN

Sexualisierte Gewalt in sozialen Netzwerken sind besonders Cybermobbing und Happy Slapping, gefährdende Kommunikationsinhalte und die Nutzung der Plattform als Waffe.

IN SPORT UND VEREINEN

Emotionale Nähe in Vereinen und die Betonung der Körperlichkeit im Sport machen diese Bereiche für Tatpersonen leicht zugänglich und attraktiv.

GEWALT PASSIERT NICHT AUS VERSEHEN

Gewalt repräsentiert die Wertvorstellungen und als normal empfundenen Umgangsformen unserer Gesellschaft.

Wenn wir Kinder, Heranwachsende und Erwachsene vor sexualisierter Gewalt schützen wollen, müssen wir sie nicht nur

ermutigen und befähigen, gegen diese mutig und selbstwirksam vorzugehen.

Wir müssen an uns als Vorbildern arbeiten. Und dadurch auch uns selbst schützen. 

Dafür beziehen wir Stellung.

MIT UNSEREN ZIELEN

treten wir für Respekt ein

Wir möchten als Impulsgebende, Schulende und Stimmen eine kulturelle Bewusstseinsänderung in Bezug auf

sexualisierte Gewalt in unserer Gesellschaft, in Medien, in Agenturen, in Unternehmen, in Politik und Justiz erreichen: 

1.

GESETZLICHE VERANKERUNG VON CATCALLING

als Strafbestand in Deutschland.

In Deutschland gilt sexuelle Belästigung erst als solche, wenn es Körperkontakt gab (Stand: Nov. 2020), während in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien und Portugal Catcalling bereits strafbar ist.

Unsere Forderung ist Teil der der Leitpetition PET 4-20-07-49121-003699, die dem Deutschen Bundestag vorliegt. Damit Nachrufen, Nachpfeifen oder Johlen auch in Deutschland ein isolierter strafrechtlich relevanter Aspekt in der Gesetzgebung wird.

2.

KIND- UND OPFERGERECHTE

JUSTIZ

um das Erlebte besser zu verarbeiten, Selbstwirksamkeit zu empfinden und Mehrfachbelastungen zu vermeiden.

Durch eine dem Alter und den Bedürfnissen der Opfer angemessene Verfahrensgestaltung, Videovernehmungen, begleitende qualifizierte Vertrauenspersonen, Schulungen und interdisziplinären Austausch aller in Verfahren involvierter Akteur*innen sowie verbindliche Qualitätsstandards. Als Vorbild kann das aus Skandinavien stammende Barnahus-Modell dienen. 

Unsere Petition dafür liegt dem Deutschen Bundestag unter der ID 139212 vor. Zeichnet mit, denn jede Stimme zählt. 

3.

STOPPEN VON

SEXUALISIERTER WERBUNG

online und offline, in Zeitungen, Zeitschriften, auf Plakaten, im Fernsehen und auf Social Media. In Bezug auf Erwachsene und besonders in Bezug auf Kinder. 

Über Aufklärung, Kompetenzentwicklung und interdisziplinärer Weiterbildung für Konsument*innen und Werbeschaffende. Denn sexualisierte Werbung schafft Raum für Diskriminierung, Stereotype und Stereoytpisierungen, Vorurteile, Selbstbildstörungen, nicht erreichbare Normen und das Nutzen von Bildern im Dark Net durch Deep Fakes und Non-Nudes.

Sexualisierte Werbung ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Andere Länder, wie Island, Norwegen und Kroatien, haben entsprechende Gesetze bereits erfolgreich eingeführt und können als Richtlinie dienen.

4.

SCHUTZKONZEPTE UND

act & protect SIEGEL

für Unternehmen, Agenturen, Hochschulen, Einrichtungen, Vereine und Organisationen.

Einrichtung von Schutzkonzepten über Risiko- und Potenzialanalysen, die funktionierende präventive und situative Strukturen und Maßnahmen gestalten. Um Betroffenen und Tatpersonen konkrete Anlaufstellen und Hilfe zu bieten. Um kein Tatort zu sein.

Veranstalten von Wokshops und Impulsvorträgen zum Thema sexualisierte Gewalt im sozialen Miteinander, in Werbung, Marketing, Design, Dienstleistungen und Produkten.

Verbreitung des act & protect® Siegels als Qualitätsmerkmal und zur sichtbaren Positionierung. Als gelebtes Statement in Arbeit, Dienstleistungen und Produkten. Siegeltragende dienen als Multiplikatoren. Interessierte, Mitarbeitende, Kund*innen und Bewerber*innen sehen und erleben, was Siegeltragende außergewöhnlich macht.

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