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Parität Jetzt!

Frauen sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung.
Im Bundestag sind es nur 32,4%.

Das ist nicht nur ein Demokratiedefitiz, das ist auch gegen das Grundgesetz:
„Der Staat för­dert die tat­säch­li­che Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehen­der Nachteile hin.„
Das ist kein Nice-to-Have, son­dern ein kla­rer ver­fas­sungs­recht­li­cher Auftrag.

Und genau dafür tritt die Initiative #ParitätJetzt Berlin!Hashtag#ParitätJetzt Berlin! mit ihrer Petition ein.
Denn:

1. Parlamente müs­sen Gesellschaft spie­geln
Wenn Frauen min­des­tens die Hälfte der Bevölkerung sind, müs­sen sie auch die Hälfte der Sitze bekom­men. Sonst ist das Parlament kein Abbild der Gesellschaft, son­dern ein Abbild von Machtstrukturen.

2. Wir tref­fen gleich­be­rech­tigt bes­se­re Entscheidungen
Paritätisch besetz­te Gremien tref­fen bes­se­re, nach­hal­ti­ge­re Entscheidungen. Weil sie die Belange aller Menschen im Blick haben und nicht nur die einer Hälfte.

3. Strukturelle Benachteiligungen wer­den durch Parität aus­ge­gli­chen
Frauen sind in par­tei­in­ter­nen Nominierungsverfahren struk­tu­rell benach­tei­ligt. Parität schützt Kandidatinnen vor die­ser Benachteiligung und setzt ihren Anspruch auf Chancengleichheit durch.

4. Interessen kön­nen ein­fa­cher durch­ge­setzt wer­den
Je mehr Frauen an poli­ti­schen Entscheidungen betei­ligt sind, des­to stär­ker kön­nen sie aktiv Einfluss neh­men, um bestehen­de struk­tu­rel­le Benachteiligungen abzu­bau­en und Rückschritte zu ver­hin­dern.

5. Wir haben eine Vorbildfunktion und kön­nen sie nut­zen
Länder mit gesetz­li­chen Paritätsregelungen sind in allen gesell­schaft­li­chen Bereichen erfolg­rei­cher bei der Gleichstellung der Geschlechter, inno­va­ti­ver und haben zufrie­de­ne­re Bürger*innen.


Wir brau­chen des­halb auch in Deutschland:

→ Anerkennung der Aspekte, bei denen Frauen tat­säch­lich benach­tei­ligt wer­den

→ Paritätisches Wahlrecht statt frei­wil­li­ger Selbstverpflichtung

→ Transparente Nominierungsverfahren

→ Kontrolle, ob Maßnahmen in der Praxis wir­ken und ste­ti­ge Optimierung

→ Männer als Verbündete


Parität ist kein Entgegenkommen gegen­über Frauen.
Parität ist Frage der demo­kra­ti­schen Legitimation und der gerech­ten Teilhabe.
Hashtag#ParitätJetzt macht sich dafür stark.
Machst Du mit?


Links zur Petition:

https://​pari​taet​jetzt​.de/

@Verena Arps-Roelle

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