REVERSE SEXISM

EIN MYTHOS, DER MÄNNER IN DIE IRRE FÜHRT

von Dahlia Al Nakeeb (Autor*in) und Verena Arps-Roelle (Co-Autorin)

Das Bild in schwarz-weiß zeigt den Oberkörper eines Mannes, der sich gerade seinen Jacket zuknöpft. Dadrüber steht in pinker Schrift: Reverse Sexism.
Bild: Unsplash​.de

In unse­rer Arbeit begeg­nen uns immer wie­der Sätze wie 

“Auch Männer erle­ben Sexismus!” 

oder

“Ich habe da eine Definition nach­ge­se­hen. (Anm. Autor*innen: meis­tens gera­de in dem Moment gegoo­gelt) Da steht …” 

Wie bereits Melissa A. Fabello (2) im Essay Why Reverse Oppression Simply Cannot Exist schrieb: “Du kannst mir eine Definition von “Pflanze” zei­gen, aber das macht dich mit Sicherheit nicht zur*zum Botanist*in. … Das Wörterbuch wird dir sagen, dass du rot und blau kom­bi­nie­ren kannst, um vio­lett zu erhal­ten. Aber bit­te ein*e Künstler*in das Konzept ‘vio­lett’ zu erklä­ren und es wird dich umhau­en. Und fin­dest du nicht, dass ein Konzept wie Unterdrückung den­sel­ben Respekt ver­dient?” (3)

Vorurteile und Stereotype kann es prak­tisch über alle Gruppen geben. Dies trifft auch auf Männer zu. Allerdings erge­ben Vorurteile und Stereotype allei­ne nicht auto­ma­tisch Diskriminierung.

Damit Diskriminierung – und im enge­ren Sinne Sexismus – ent­steht, müs­sen meh­re­re Komponenten zusam­men­wir­ken (4): 

  • Haltung in Form von z.B. Vorurteilen, Stereotype, Erfahrungen, Werte, Gefühle, Annahmen
  • Macht zu han­deln: Verweigerung von Zugängen zu sozia­len, poli­ti­schen, gesell­schaft­li­chen, öko­no­mi­schen Ressourcen oder gar Verweigerung von Menschenrechten
  • Ideologie von männ­li­cher Überlegenheit: his­to­risch ent­stan­de­nes Unterdrückungssystem, Machtverhältnisse über lan­gen Zeitraum, sys­te­ma­ti­sche öko­no­mi­sche Ausbeutung – kurz: das Patriarchat 

Erst das Zusammenspiel die­ser drei Ebenen ergibt Sexismus im sozio­lo­gi­schen Sinn.

Da es kei­ne his­to­risch gewach­se­ne, sys­te­ma­ti­sche Ideologie gegen Männer gibt – also kein gesell­schaft­li­ches System, das Männer als Gruppe abwer­tet, ent­rech­tet oder unter­drückt –, exis­tiert kein Sexismus in die­ser Form gegen­über Männern. Männer kön­nen von geschlechts­spe­zi­fi­schen Vorurteilen oder Stereotypen betrof­fen sein, jedoch nicht von struk­tu­rel­lem oder ideo­lo­gisch fun­dier­tem Sexismus. (5)

Spätestens an die­ser Stelle begeg­nen uns Argumente, die das Gegenteil bewei­sen sol­len, wie z.B.:

Aber ich wur­de auch schon aus­ge­grenzt.Dies ist durch­aus mög­lich und kann unter­schied­li­che Gründe haben. Wenn ein Mann z.B. aus einer Veranstaltung aus­ge­schlos­sen wird, die aus­drück­lich für Frauen*(6) ist, dann ist dies zum Schutz der Frauen, damit sie einen Raum haben, in dem sie sich über ihre Erfahrungen als Frauen aus­tau­schen kön­nen und wäh­rend­des­sen nicht dem male gaze (7) aus­ge­setzt sind. 

„Männer kön­nen z.B. auf­grund von Homophobie dis­kri­mi­niert wer­den“ – Ja, in der Tat. Männer kön­nen auf­grund ande­rer Differenzkategorien wie z.B. Queerfeindlichkeit oder Klassismus Diskriminierung erfah­ren. (8) Diese Diskriminierungsformen wir­ken aller­dings nicht auf­grund des Geschlechts “Mann”, son­dern z.B. auf­grund der sozia­len Herkunft oder ihrer Sexualität bzw. wie sie ihre Romantik ausleben. 

Frauen haben doch längst alle Rechte und sind jetzt pri­vi­le­giert.“ Die Gleichstellung ist längst nicht erreicht: Pay Gap, Gender Data Gap, hohe Gewaltbetroffenheit zei­gen das Gegenteil. Wir ver­zeich­nen auch heu­te noch z.B. mit­ten in Europa Benachteiligung von Frauen, wenn es um Gehälter geht, Studien zu Lebensrealitäten von Frauen oder Gewalterfahrung. In der deutsch­land­wei­ten Studie „Sexismus im Alltag” gaben 44 % der Frauen an, schon sexis­ti­sche Übergriffe im Alltag erlebt zu haben. 14 % die­ser Frauen berich­te­ten, dass sol­che Erfahrungen mehr­mals im Monat vor­kom­men. Das Ministerium betont, dass Sexismus ein „Massenphänomen“ ist. (9)

Diskriminierung betrifft Männer genau­so oft.“ Statistische und gesell­schaft­li­che Daten wider­spre­chen: Männer erle­ben Diskriminierung auf­grund von Merkmalen wie Herkunft, Alter, Sexualität etc. – nicht wegen ihres Geschlechts. Frauen sind in allen Gesellschaftsbereichen über­durch­schnitt­lich häu­fig betrof­fen, weil sie bereits auf­grund des Frau-Seins Benachteiligung erle­ben und mehr­fach dis­kri­mi­niert wer­den kön­nen, also zusätz­lich wegen Herkunft, Alter, Sexualität etc. In der Start-up-Welt sto­ßen beson­ders jun­ge Gründerinnen und Frauen of Color auf meh­re­re Barrieren gleich­zei­tig. Nur 15 % der Venture-Capital-Partnerinnen in Europa sind Frauen, sodass Finanzierungsentscheidungen wei­ter­hin männ­lich domi­niert sind – mit dem Ergebnis, dass rund 80 % des Gründungsvolumens an Männer und männ­li­che Teams fließt, obwohl genau­so vie­le Frauen grün­den möch­ten. Gründerinnen wer­den bei Pitches kri­ti­scher zu Risiken befragt, Männer eher zu Chancen und Visionen – das­sel­be Risiko gilt bei Frauen häu­fig als unrea­lis­tisch. Viele Frauen stei­gen daher früh aus Start-ups aus, nicht wegen schlech­ter Ideen, son­dern auf­grund struk­tu­rel­ler Hürden wie Sexismus, der Reduktion auf Soft Skills, feh­len­der Vereinbarkeit, ein­ge­schränk­tem Zugang zu Kapital und Netzwerken. Dabei zei­gen Studien: Gründungen von Frauen sind nach­weis­lich erfolg­rei­cher als die von Männern. (10)

Immer mehr Männer sind die Verlierer der Emanzipation.“ Benachteiligungen, die Männer spü­ren, stam­men meist aus restrik­ti­ven Männlichkeitsbildern, nicht durch geziel­te Diskriminierung von Frauen gegen Männer. Dabei hat die Gleichberechtigung von Frauen und Feminismus Vorteile für Männer: Sie eröff­nen Freiräume, jen­seits tra­di­tio­nel­ler Rollen zu leben, sich aktiv um Familie und Kinder zu küm­mern, Berufe frei zu wäh­len und emo­tio­na­le Kompetenz zu zei­gen, ohne Stigmatisierung befürch­ten zu müs­sen. Gesellschaftlich pro­fi­tie­ren Männer von offe­ne­ren Rollenbildern und weni­ger Druck, „immer stark“ oder allein­ver­sor­gend sein zu müs­sen. Wirtschaftlich gewin­nen Männer durch diver­se­re Teams, grö­ße­re Chancengleichheit, bes­se­re Work-Life-Balance und die Möglichkeit, ihre Karriere fle­xi­bel zu gestal­ten, was auch die Produktivität und Zufriedenheit stei­gert. (11)

Durch die­se gesell­schaft­li­che Einordnung von Erfahrungen, die Männer machen kön­nen wird deut­lich, dass trotz ver­schie­de­ner even­tu­ell schwe­rer Lebenslagen Männer auf­grund ihres Geschlechts Privilegien inne haben, die Frauen und que­e­re Menschen nicht haben.(12) Deshalb ist es aus unse­rer Sicht essen­ti­ell, dass Männer mit einer femi­nis­ti­schen Haltung die­se Unterschiede und Nuancen bzw. ihre gesell­schaft­li­chen Privilegien aner­ken­nen, obwohl sie zunächst oft nicht als sol­che wahr­ge­nom­men wer­den. Hier kann es hel­fen, sich einen Satz zu Hilfe zu zie­hen, den wir aus dem Aktivismus zur Rassismuskritik ent­lehnt haben: “Nur weil du männ­lich bist, bedeu­tet es nicht, dass dein Leben nicht schwer ist. Es bedeu­tet nur, dass dein Geschlecht es nicht noch schwe­rer macht.” (13)

Gleichzeitig ist es wich­tig, die Erfahrungen und Schmerzen von Männern anzu­er­ken­nen, wenn sie ver­letzt wer­den oder pau­scha­le nega­ti­ve Aussagen getrof­fen wer­den. Erst durch die Anerkennung die­ser ver­schie­de­nen Facetten kön­nen wir gemein­sa­me Schulterschlüsse schaf­fen und effek­tiv gegen Diskriminierung und Vorurteile vor­ge­hen. Dabei gilt aus Antidiskriminierungsperspektive: Je mehr Privilegien eine Person hat, umso mehr Verantwortung hat sie.

Auch Männer erfah­ren Nachteile durch Sexismus, weil dadurch star­re Vorstellungen von „Männlichkeit“ auf­recht­erhal­ten wer­den. Von ihnen wird etwa erwar­tet, stets „stark“ zu sein, kei­ne Emotionen zu zei­gen, mus­ku­lös auf­zu­tre­ten, kei­ne Unsicherheiten zuzu­las­sen, Unternehmen mit Entschlossenheit und „eiser­ner Hand“ zu füh­ren, die Familie finan­zi­ell zu ver­sor­gen und nicht in Teilzeit zu arbei­ten, um mehr Zeit mit ihren Kindern zu ver­brin­gen. Diese Erwartungen erzeu­gen Druck, för­dern Dominanzverhalten und füh­ren dazu, dass Gefühle unter­drückt wer­den. In stres­si­gen Situationen kön­nen die­se unter­drück­ten Emotionen impul­siv her­vor­bre­chen bzw. wer­den auf Menschen pro­ji­ziert, die nicht dem tra­di­tio­nel­len Rollenbild ent­spre­chen – etwa femi­nis­ti­sche oder que­e­re Männer (14). Und wenn Männer Aufgaben über­neh­men, die Frauen zuge­schrie­ben wer­den, wie z.B. Teilzeitarbeit, Emotionen zei­gen oder Sorgearbeit für Familienangehörige zu über­neh­men, erfah­ren sie oft Abwertungen und Belustigungen. Es wird ihnen gar eine “femi­ni­ne Ader” zuge­schrie­ben, und die­se Zuschreibung ist eng mit einer Abwertung ver­bun­den, sodass die­se Männer weni­ger ernst genom­men werden.

Studien zei­gen zudem, dass mehr als die Hälfte Jugendliche und jun­ger Männer zwi­schen 14–18 Jahren sozia­len Druck zu spü­ren, den ste­reo­ty­pi­schen Normen „stark, tough, männ­lich“ zu ent­spre­chen (15). 56,4 % emp­fin­den Druck, sich gemäß tra­di­tio­nel­ler männ­li­cher Normen zu ver­hal­ten (16) und sich durch Geschlechterstereotype unter Druck gesetzt füh­len. Viele emp­fin­den es als schwie­rig, Verletzlichkeit zu zei­gen, was häu­fig zu Stress, Depressionen und sozia­ler Isolation führt. Die Suizidrate unter Männern ist deut­lich höher als unter Frauen. Toxische Rollenbilder hin­dern vie­le Männer dar­an, Hilfe zu suchen, und ver­schär­fen psy­chi­sche Belastungen weiter.

Männer, die sich stark an sol­chen rigi­den Normen ori­en­tie­ren, nei­gen außer­dem häu­fi­ger zu ris­kan­tem oder aggres­si­vem Verhalten. Das zeigt sich unter ande­rem in erhöh­tem Alkohol- und Drogenkonsum, einer höhe­ren Burnout-Gefahr und einer ins­ge­samt nied­ri­ge­ren Lebenserwartung im Vergleich zu Frauen. Auch Isolation sowie ein gestei­ger­tes Konfliktpotenzial in Beziehungen und im Arbeitsumfeld sind direk­te sozia­le Folgen die­ser ein­schrän­ken­den Geschlechterrollen

Da Frauen und die­je­ni­gen, die sich nicht als männ­lich iden­ti­fi­zie­ren (17) von die­sen gesell­schaft­li­chen Verhältnissen müde und frus­triert sind, kann dadurch immer wie­der Wut bei den depri­vi­le­gier­ten Menschen auf­kom­men und damit die Bemerkung „alter wei­ßer Mann“ fal­len. “Alter wei­ßer Mann” ist ein Konzept, das die Spitze des Unterdrückungs-Eisbergs bezeich­net. Denn wei­ße Männer (v.A. ab dem “mitt­le­ren” Alter (18)) pro­fi­tie­ren am meis­ten von Unterdrückungssystemen wie dem Patriarchat, Rassismus, Kapitalismus. Die Benennung die­ses Konzepts kann natür­lich wie ein Totschlagargument wir­ken und die Fronten in Diskussionen ver­här­ten. Gleichzeitig ist oft eine kla­re Benennung eines pro­ble­ma­ti­schen Zusammenhangs not­wen­dig, um etwas zu ver­än­dern. Deshalb kann es eine Chance in sich ber­gen. Wenn ein Problem näm­lich benannt wird, kön­nen wir uns bewusst damit aus­ein­an­der­set­zen, ler­nen und unse­re Denkweise /​Haltung /​Verhalten ändern. Und hier stellt sich oft die Frage “Aber was kann ich denn dage­gen tun und wo fan­ge ich an?”

So kom­plex und umfang­reich das Problem und gesell­schaft­li­ches System ist, so viel­schich­tig sind die Lösungsansätze. Erste kon­kre­te Beispiele (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) für das Lernen und Entgegenwirken gegen das Patriarchat bzw. Sexismus sind:

  • Über Patriarchat, Sexismus, Queer-Feminismus dazu ler­nen (mit Google-Suche und Podcasts anfan­gen ist dabei völ­lig in Ordnung)
  • Kritik an mei­nem sexis­ti­schen Verhalten/​Sprachgebrauch anneh­men und reflektieren
  • Austausch zu Veränderung des eige­nen Verhaltens mit ande­ren femi­nis­ti­schen Männern
  • Sprechzeiten in Meetings zeit­lich teinteilen
  • Als Mann selbst­ver­ständ­lich meh­re­re Monate Elternzeit nehmen
  • Gleichstellung in der Organisation als Standard anstatt als Luxusthema betrachten
  • Bewusst abends/​nachts die Straßenseite wech­seln und Hände aus den Taschen neh­men, wenn eine Frau ent­ge­gen­kommt bzw. vor mir als Mann geht

Und jetzt bist du dran!

Welche Beispiele zum Verlernen von patriarchalem/​sexistischem Verhalten und Entwicklung que­er-femi­nis­ti­scher Haltung kennst du? 

PERSONENBESCHREIBUNG AUTORIN:

Dahlia Al Nakeeb ist sys­te­mi­sche Organisationsentwickler*in und Consultant für Antidiskriminierung. Dahlia unter­stützt Menschen & Unternehmen durch Transformationsprozesse mit Kreativität und Struktur, um gleich­be­rech­tig­te Arbeitsumgebungen zu schaf­fen, in denen sich alle zuge­hö­rig füh­len. Dabei arbei­tet Dahlia aus einer quee­ren Perspektive of Color und bie­tet Formate wie Beratung, Seminare und lang­fris­ti­ge Prozesse mit den Schwerpunkten geschlecht­li­che & sexu­el­le Vielfalt, Rassismuskritik und Gewichtsdiskriminierung an. Dahlias Arbeitsweise ist stets von einer Haltung für Menschenrechte & Empathie und dem Satz “We are all dif­fe­rent, but we are all equal” geprägt. Mehr über Dahlia Al Nakeeb lesen Sie auch auf der Webseite, LinkedIn und Instagram

FUßNOTEN:

(1) Wir sind uns des­sen bewusst, dass in die­sem Artikel in ers­ter Linie von zwei Geschlechtern (männ­lich, weib­lich) aus­ge­gan­gen wird und viel mehr Geschlechter dar­über hin­aus exis­tie­ren. Es ist selbst­ver­ständ­lich wich­tig, Queerfeindlichkeit als gesell­schaft­li­ches Problem und Diskriminierungsform zu beleuch­ten. In unse­rer Erfahrung wird inter­es­san­ter­wei­se Queerfeindlichkeit als Diskriminierungsform eher akzep­tiert als Sexismus aus­schließ­lich Frauen gegen­über. Dies sagt natür­lich nichts über die prak­ti­schen und all­täg­li­chen Auswirkungen die­ser ver­schie­de­nen Diskriminierungsformen aus und soll in keins­ter Weise die Lebensrealität von der LGBTQIA*-Community mini­mie­ren. Denn die Diskriminierung der quee­ren Community bzw. not­wen­di­ge Schritte um ihr ent­ge­gen­zu­wir­ken ver­dient min­des­tens genau­so aus­führ­li­che Artikel und mehr um auf die spe­zi­fi­schen Gegebenheiten die­ser Diskriminierungform einzugehen.

(2) Fabello (2015)

(3) Von Autor*innen aus dem Englischen über­setzt. Das ori­gi­na­le Zitat lau­tet: „You can show me the defi­ni­ti­on of “plant” if you want to, but that sure as hell doesn’t make you a bota­nist. … The dic­tion­a­ry will tell you that you can com­bi­ne blue and red to get pur­ple. But ask a visu­al artist to explain the con­cept of “pur­ple” to you, and they’ll blow your fuck­ing mind.“

(4) In Anlehnung an Reddy (2020), S. 36; vgl. auch Freytag (2016)

(5) vgl. Herr (2025), Freytag (2016)

(6) Der Stern hin­ter Frau* inklu­diert all die­je­ni­gen, die sich als Frau iden­ti­fi­zie­ren, auch wenn ihnen bei der Geburt z.B. das männ­li­che Geschlecht zuge­schrie­ben wurde. 

(7) https://​actand​pro​tect​.de/​s​p​e​a​k​-​a​n​d​-​p​r​o​t​e​ct/

(8) Stokowski (2018), Kay (2018)

(9) vgl. Wippermann (2024)

(10) vgl. Atomico State of European Tech 2023, Bundesverband Deutsche Startups e.V. Deutscher Startup Monitor, Hirschfeld et al. 

(11) vgl. European Institute for Gender Equality

(12) vgl. Paula Stone Williams Ted-Talk (2017)

(13) Der eng­li­sche Satz im ras­sis­mus­kri­ti­schen Aktivismus lau­tet: „Just becau­se you are white, does not mean your life is not hard. It just means your skin color does not make it har­der.“ auf deutsch: Nur weil du weiß bist, bedeu­tet es nicht, dass dein Leben nicht hart ist. Es bedeu­tet nur, dass dei­ne Hautfarbe nicht noch schwe­rer macht.

Außerdem bezie­hen wir uns hier in ers­ter Linie auf cis-geschlecht­li­che Männer, also Menschen, die sich als Männer iden­ti­fi­zie­ren und denen bei der Geburt das männ­li­che Geschlecht zuge­wie­sen wur­de. Transgeschlechtliche Männer kön­nen eben­falls männ­li­che Privilegien genie­ßen, erfah­ren aller­dings auch oft wei­ter­hin Transfeindlichkeit. 

(14) Herr, Speer (2025)

(15) The Men’s Project 2025

(16) Cooper (2023)

(17) vgl. https://​gen​der​dings​.de/

(18) an die­ser Stelle sei erwähnt, dass “mitt­le­res Alter” bzw. “alt” rela­ti­ve Beschreibungen sind, da es hier­für kei­ne uni­ver­sell gel­ten­den Grenzen gibt. Außerdem kön­nen Männer auf­grund “älte­ren” Alters stig­ma­ti­siert wer­den und Altersdiskriminierung erfah­ren. Dies ist eine sepa­ra­te Diskriminierungsform, die auf alle Geschlechter zutrifft. 

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